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Nach drei verregneten Tagen, ausgerechnet während der drei Rennen des Afxentia-Etappenrennens, hat auf Zypern wieder das gewohnt sonnige Wetter Einzug gehalten. Und entsprechend gute Trainingsbedingungen, auch für die Biker vom Team Rothaus-Cube.
Am Sonntag (11 Uhr MEZ) steht vor den Toren von Limassol der dritte und letzte Wettkampf des Cyprus Sunshine-Cup auf dem Programm. Und nicht nur weil die Wetterprognosen durchgehend schönes Wetter verheißen, werden auch die Hanna Klein, Barbara Benkó, Heiko Gutmann und Felix Euteneuer am Start stehen, wenn es zwischen den altertümlichen Ruinen von Amathous auf eine 5,1 Kilometer lange Cross-Country-Strecke geht.
Konkurrenzfähig wird das Quartett wohl nicht sein, zumindest nicht so wie Alexandra Engen. Die Schwedin nutzt das Rennen, wie fast alle Biker aus 25 verschiedenen Nationen, zwar auch als Training, doch die bereits absolvierten Wettkämpfe dürften ihr im Bereich der intensiven Belastungen einen Vorteil bringen.
„Wir werden sehen, was ich erreichen kann. Klar würde ich den Sunshine-Cup gerne auf dem Podest abschließen, aber wichtiger ist der Trainingseffekt“, sagt Engen.
Aus demselben Grund nutzen ihre Teamkollegen das Rennen als Abschluss ihres zweiwöchigen Trainingslagers. Ausgeruht werden sich aber sicher nicht auf den ersten Startschuss der Saison warten.
„Es geht vorwärts“, zieht Barbara Benkó schon mal eine Zwischenbilanz aus den Trainingstagen. Und Hanna Klein bekommt von Teamkamerad Felix Euteneuer schon mal eine gute Tendenz bescheinigt. „Hanna fährt super bei uns Jungs mit.“ Die Angesprochene relativiert das gleich wieder. „Aber ich leide sehr und Barbara fährt mir wie im vergangenen Jahr um diese Zeit immer davon. Ich brauche Zeit bis ich in die intensiven Bereiche komme“, erläutert Hanna Klein und hofft, dass sie während des Rennens keinen Einbruch erlebt.
Felix Euteneuer selbst bekennt auch, dass es zu Beginn des Trainingslagers „sehr hart“ für ihn gewesen sei, jetzt aber würde es von Tag zu Tag besser gehen.
„Ich habe ziemlich viel Lust ein Rennen zu fahren. Mal sehen was geht“, sagt der 20-Jährige.
Heiko Gutmann ist auch gespannt auf seine Verfassung. „Im Training ging es sehr gut“, lässt er wissen. Aber auch für ihn gilt am Sonntag weniger das Ergebnis, als die intensive Wettkampfbelastung, die das Leistungsniveau auf die nächste Stufe anheben soll. |